Die Dirigentengalerie

Verwendung der Dirigiergraphiken mit freundlicher Genehmigung des Originalverlags Quelle "Der Blasorchester Dirigent" Felix Hauswirth
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Sebastian Rieger

mail an Sebastian Rieger

April 2014 bis heute

Hat wie so viele mit Leistungskurs Musik und Teilnahme am Schulorchester den Grundstein für seinen musikalischen Werdegang gelegt.

Er wurde an der Trompete und am Klavier unterrichtet und erspielte sich die Musikerleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold, zuletzt hatte er seinen Stammplatz am Flügelhorn.

Seit seiner Vereinszugehörigkeit im Jahre 1999 bekleidete er die Ehrenämter Jugendvertreter und Kassier und ist seit April 2014 mit Jahrgang 1990 der jüngste Vereinsdirigent im Verband.

 

Jürgen Kiene

Juni 2010 bis März 2014

Nachdem Bernd Maurer nach knapp 10 Jahren den Taktstock niederlegte, mussten wir uns notgedrungen auf die Suche nach einem neuen Dirigenten machen. Nach seinem Probedirigat stand aber schnell fest, dass wir mit Jürgen Kiene einen geeigneten und würdigen Nachfolger gefunden hatten.

Jürgen Kiene war als Dirigent bereits ein „alter Hase“, der neben seiner jahrelange Erfahrung u.a. aus den Vereinen Winterlingen und Hemmenhofen auch seinen eigenen konzertanten Musikstil mitbrachte.

Ein ganz besonderes Highlight fand im Jahr 2013 in Form eines  Doppelkonzertes mit dem Musikverein Neukirch-Egnach statt. Hier durften wir unter freiem Himmel mit unseren Freunden aus der Schweiz unser Können unter Beweis stellen.

Nach fast vier Jahren erfolgreicher Dirigententätigkeit hat Jürgen Kiene inzwischen eine neue musikalische Heimat beim Musikverein Eigeltingen-Heudorf gefunden.

 

Berndt Maurer

April 2000 bis Mai 2010

Als anno 2000 Albert Siegwarth den Taktstock an den neuen Dirigenten Berndt Maurer gab, hatte die eine Musikerin oder der andere Musiker, schon ein recht flaues Gefühl im Magen. Nach ca. 26 Jahren hat „der Albert“ ein gutes Orchester gebildet. Viele junge und besonderes ehrgeizige Musiker waren herangewachsen, mit denen es Spaß gemacht hat zu musizieren. Es waren große Fußstapfen, die Albert Siegwarth dem „Neuen“ hinterlassen hat und alle waren gespannt, ob  Berndt Maurer diese ausfüllen konnte. (Da war die Frage: Kann er auch so gut am Maifest grillen wie der Albert?)

Und alle hatten großes Glück!  

Mit Berndt Mauer hatte der MVB einen erfahrenen Dirigenten aus Allensbach bekommen, der sich seine Sporen als Musiker redlich selbst verdient hat. War er doch Mitglied der „Dominos“, eine der Kultbands der 70er. 

Maurer hatte gleich von Anfang an eine gute Bindung zum Orchester. Seine offene, gewinnbringende  Art hat es ihm schnell ermöglicht seine guten Ideen umzusetzen. Schon bald hat er im Frühjahr ein zweites Konzert im Jahr installiert, um auch die  Proben im 1. Halbjahr auf ein höheres Niveau zu heben. Diese Konzerte waren sehr abwechslungsreich und hatten alle ein Motto. Ein Turniertanzpaar und ein Zirkus waren u.a. zu Gast, Sängerinnen und Sänger aus dem Verein und aus Moos. Gemeinsam mit dem MV Allensbach hat er einmal 100 Musiker zu einem grandiosen Klangkörper auf die Bühne gebracht. Den Erfolg der Konzerte konnte man daran messen, dass oft im Vorverkauf alle Karten schon vergriffen waren. 

Berndt Maurer hat vielen Jugendlichen das Musizieren im Verein beigebracht. Er hat sie begleitet zu den Prüfungen der Leistungsabzeichen. Nach 10 Jahren am Pult hat er nochmals andere musikalische Herausforderungen gesucht. Eigentlich schade.

 

Albert Siegwarth

Juni 1974 bis März 2000

Als waschechter Bohlinger „Fleischkäs“ hat sich der charmante Albert Siegwarth dem Musikverein Bankholzen angeschlossen. Am Tenorhorn hat er die Kapelle musikalisch verstärkt und sich im  Verein stark engagiert. Er wurde Schriftführer und auch Vizedirigent in der Zeit von Bruno Schnetz. Als im Juni 1974 Bruno Schnetz das Dirigat niederlegte, wurde Albert Siegwarth der Mann am Pult. Immer ehrgeizig, wie man ihn kennt, hat er bereits im Mai 1975 am Wertungsspiel in Volkertshausen teilgenommen. Er erreichte mit der Kapelle einen 1. Rang in der Unterstufe. Albert Siegwarth hat während seiner 26 jährigen Dirigententätigkeit immer wieder die Leistungsfähigkeit der Musikkapelle durch die Teilnahme an Wertungsspielen nachgewiesen. Ab 1978 spielte das Orchester in der Mittelstufe und erspielte sich durchgängig einen ersten Rang. 

Als 1974 durch die Gemeindereform die Gemeinden der „Vorderen Höri“ verschmolzen wurden, wuchsen auch automatisch die Aufgaben des Musikvereins. Die Auftritte nahmen zu.  Ab 1992 stand das Bürgerhaus in Moos für Konzerte zur Verfügung. Die Jahreskonzerte wechselten vom „Sternen Saal“ in Bankholzen nach Moos. Dirigent und Kapelle waren gefordert auch im Bürgerhaus in Moos die Zuhörer zu begeistern und den großen Saal zu füllen. Albert Siegwarth hat das mit Bravour gemeistert. 

Die musikalischen Fähigkeiten von Albert Siegwarth, seine enorme Geduld, seine Gabe im Umgang mit Menschen, haben ihn auch zu einem überaus erfolgreichen „Musiklehrer“ gemacht. „Der Albert“ hat Generationen von Kindern und Jugendlichen das Musizieren beigebracht. Die Vorbereitungen für die Musiker-Leistungsabzeichen gehörten bei ihm einfach dazu. 

Albert Siegwarth war nicht nur Dirigent sondern auch ein Aktivposten im Verein. Er und seine Frau Gabriele (†) beteiligten sich sehr intensiv am Vereinsleben. Kein Fest ohne ihre Mithilfe. (Die vielen Feste bei Albert Siegwarth im Garten bleiben immer in Erinnerung :-) ) 

26 Jahre hat Albert Siegwarth musikalisch den Verein geprägt und erfolgreich entwickelt. Ein stattliches Orchester mit vielen jungen und motivierten MusikerInnen hat er am 09. April 2000 dem neuen Dirigenten Berndt Maurer im Bürgerhaus Moos übergeben. „Standing Ovations“ für seine Arbeit waren der Dank seines Konzertpublikums.

 

Bruno Schnetz †

Januar 1972 bis Mai 1974

Der Weg zur Blasmusikkapelle mit Bruno Schnetz

Vor der Gründung des Musikvereins Bankholzen, wurde im Sommer 1965 bei den Vorbesprechungen der Interessengruppe die Dirigentenfrage als Problem Nr.1 genannt.

Herr Seyser, der damalige Präsident des Hegau-Musikverbandes, konnte jedoch in einem ersten Gespräch den erfahrenen Musiklehrer und Dirigenten Bruno Schnetz aus Rielasingen, für den Aufbau einer neuen Musikkapelle als geeignet vorschlagen.

Ein Besuch bei Bruno Schnetz, konnte ihn nach Schilderung des Planes, zum Aufbau einer neuen Musikkapelle, zu einer Zusage bewegen.

Von einer solchen Aufgabe wohl motiviert, legte Schnetz alsbald einen Ausbildungsplan und den Instrumentenbedarf für die 25 angemeldeten Musikschüler vor. Diese an der aktiven Blasmusik interessierten Personen waren zwischen 12 und 44 Jahren alt.

Der Intensivunterricht »Notenlehre für Anfänger« begann bereits im Herbst 1965, denn nur wenige der Teilnehmer waren des Notenlesens kundig. Dank der pädagogischen Fähigkeiten und der Eselsgeduld von Bruno Schnetz, kam der Kurserfolg zügig voran. Anlässlich der Gründungsversammlung am 18.12.1965, konnte Schnetz der Versammlung den guten Stand der theoretischen Ausbildung bescheinigen.

Im Januar 1966 übergab Bruno Schnetz in Anwesenheit der Vorstandschaft, im Sternensaal die fabrikneuen Musikinstrumente an die zukünftigen Musiker, Nun begannen die instrumentalen Musikproben im Gymnastiksaal der Schule. Durch die von Dirigent Schnetz verordneten Hausaufgaben, konnte man Dorf auf und Dorf ab mehr oder weniger klangvolle Töne hören.

Für den ersten Auftritt. hatte sich Bruno Schnetz die Fronleichnamsprozession 1966 mit kleinem Platzkonzert als Ziel gesetzt. Das Weihnachtskonzert im selben Jahr, zusammen mit dem Kirchenchor, war die nächste Herausforderung für die frischgebackenen Musiker. Die Presse berichtete: „Die Konzertstücke wurden von der noch jungen Kapelle mit Bravour vorgetragen“. Die Bemühungen des rührigen Dirigenten, durch erfolgreiche Probenarbeit, haben also gefruchtet. Der musikalische Erfolg war in der Folgezeit stetig auf dem Weg zu einem höheren Niveau.

Im Dezember 1968 ist Bruno Schnetz auf eigenen Wunsch als Leiter der Kapelle ausgeschieden, um 1971, nach dem Ausscheiden des Dirigenten Fritz Arnold die Leitung des Orchesters erneut bis 1974 zu übernehmen. Vizedirigent und aktives Mitglied des MVB Albert Siegwarth, konnte in diesem Jahr für die Nachfolge des ausscheidenden Dirigenten Bruno Schnetz gewonnen werden.

Jubiläumskonzert „40 Jahre Musikverein Bankholzen“ im Dezember 2005:

Im Bürgerhaus Moos wurde zu Beginn des Programms, eine Auswahl von Musikstücken aus den MVB-Gründerjahren von den Ehemaligen unter der Leitung des Dirigenten der Gründungskapelle, Bruno Schnetz, vorgetragen. Beim Vortrag seines Lieblingsstücks »Welt der Berge« ist Bruno noch einmal zu seiner alten Form, wie man ihn kannte, aufgelaufen und hat dadurch das Publikum mit seinen Musikanten von damals noch einmal begeistern können.

 

Friedrich Arnold †

Januar 1969 bis Dezember 1971

Nachdem Bruno Schnetz im Dezember 1968 die Leitung der Kapelle abgab, musste ein neuer Dirigent gesucht werden.

Zu dieser Zeit wurde der "Karl Honz Sportplatz" neu gebaut und der erste Vorstand und Bürgermeister Paul hatte in dieser Angelegenheit mit dem Tiefbauunternehmer Friedrich Arnold aus Bohlingen zu tun.

Friedrich Arnold hatte eine Ausbildung als Dirigent absolviert und leitete die Bohlinger Rebberg Stare. Gustav Paul konnte Friedrich Arnold ab Januar 1969 als neuen Dirigenten gewinnen. In dieser Zeit umfasste das Repertoire Polkas, Märsche und Unterhaltungsmusik.

Unter seiner Leitung nahm der Musikverein Bankholzen am 1. Juni 1969 beim Verbandsmusikfest in Konstanz zum ersten Mal an einem Wertungsspiel teil. 

In der Unterstufe wurde ein "Erster Rang" erreicht.

Zum Ende des Jahres 1971 legte Arnold aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen den Dirigentenstab nieder.

 

Bruno Schnetz †

Dezember 1965 bis Dezember 1968

 

Die fehlenden Texte und Bilder werden schnellstmöglich ergänzt.