Presseschau

Südkurier, 14.12.2010
Ein spanisches Winterkonzert
Moos – Einen spanischen Abend mit jungen Solisten erlebten mehr als 200 Zuhörer im Bürgersaal von Moos. Der Musikverein Bankholzen zeigte beim alljährlichen Winterkonzert sein musikalisches Können.
Den Auftakt des Abends übernahmen die Nachwuchsmusiker des Vereins. Die „Jungen Hüpfer“, wie sich das Ensemble unter der Leitung von Carmen Kiene selbst nennt, erledigten diesen Part mit Bravour. Schon dort zeigte sich die intensive Jugendarbeit des Musikvereins, der als einer der wenigen Vereine über keine Nachwuchssorgen zu klagen hat. Denn: In Bankholzen und der gesamten Gemeinde Moos ist es „in“ im Musikverein zu sein. So viel Enthusiasmus ist hörbar.
Konzentriert und zackig: Der neue Dirigent Jürgen Kiene bringt neuen Schwung ins Winterkonzert des Musikvereins Bankholzen.

Bild: Gerald Jarausch

Das Hauptorchester hat im vergangenen Jahr eine starke Weiterentwicklung erfahren. Durch den neuen Dirigenten Jürgen Kiene weht in den Proberäumen und auf der Bühne ein anderer Wind als bei Vorgänger Berndt Maurer. Die Musiker berichten von stringenter und konzentrierter Arbeit bei den Proben. Der zackige Stil ist auch im Konzert wahrnehmbar. Die mehrmonatige Probephase hat ein ganzes Bündel neuer Stücke beschert. Und die wurden in Form eines spanischen Abends präsentiert. Bis zur Pause waren daher spanische Melodien angesagt. Auch optisch hat sich auf der Bühne viel getan. Jürgen Kiene hat sein Orchester neu sortiert und lässt die verschiedenen Register leicht verändert auf der Bühne Platz nehmen.

Im Anschluss übernahm ein weiteres Mal der Nachwuchs die Regie. Allerdings lediglich in künstlerischer Hinsicht. Die jungen Solisten Philipp Schmid, Fabian Kessler, Timo Ruof, Alexander Ruf, Michael Kiene und Willi Brügel zeigten an ihren jeweiligen Instrumenten, was sie in den vergangenen Jahren gelernt haben. Das konnte sich wahrlich hören lassen. So durfte es dem Orchesterleiter und Dirigenten Jürgen Kiene leicht gefallen sein, seinem Sohn Michael nach dessen Einlage einen kräftigen Applaus zu zollen. Den bekam auch das gesamte Orchester von den Zuhörern im Saal.

Südkurier, 14.12.2009
Ein Dirigent im Mittelpunkt
Der Dirigent Berndt Maurer wurde am Samstag beim Winterkonzert des Musikvereins Bankholzen nach zehn Jahren verabschiedet. Der Dirigent möchte gerne selbst wieder als Musiker aktiv sein. Dem Verein bleibt er als passives Mitglied treu.
Moos-Bankholzen – „Das waren meine schönsten zehn Jahre als Musiker“ – mit diesem Fazit verließ am Samstag der Dirigent Berndt Maurer die Bühne des Bürgerhauses in Moos. Mehr Lob kann man von so einem Posten wohl kaum vergeben. Einzig seine persönliche Beziehung zum Musikverein Bankholzen und den Menschen dort, drückt vielleicht noch mehr seine innige Bindung aus: „Ich fühle mich hier wie in einer großen Familie und habe viele Freunde kennengelernt“, erklärte der scheidende Dirigent.
Berndt Maurer inmitten seines Orchesters: Nach zehn Jahren gab er am Samstag seinen Abschied als Dirigent des Musikvereins Bankholzen beim Winterkonzert in Moos. Bilder: Gerald Jarausch
Die Sympathie beruht auf Gegenseitigkeit. Der 58-Jährige erntete ebenfalls reichlich Lob für sein Wirken im Verein und seine Person. Dem Vereinsvorsitzenden Christoph Bölli gingen beinah die positiven Beschreibungen aus, als er den Dirigenten zu charakterisieren suchte. „Er ist engagiert und geradlinig, leidenschaftlich, hilfsbereit“, zählte Bölli auf. Vor allem die Fähigkeit Maurers, die unterschiedlichen Altersgruppen unter einen Hut zu bringen, hat ihm jede Menge Lob eingebracht. Musikalisch habe er den Verein ebenfalls „deutlich weiterentwickelt“, wie Christoph Bölli herausstellte.

Eine Kostprobe dieser Feststellung konnte das rund dreistündige Winterkonzert am Samstag geben. Zehn Stücke hatte Berndt Maurer zusammengestellt. Sie gaben einen guten Überblick über das Können des Bankholzer Gesamtorchesters und seines Leiters. Der Reigen reichte von Michael Jackson über Ennio Morricone bis Bedrich Smetana. Ob klassisch oder poppig, der Bankholzer Musikverein ist dank seines scheidenden Dirigenten in allen Genres zuhause und darf sich wohl als eines der vielseitigsten Blasorchester in der Region bezeichnen lassen. 250 Besucher nahmen im voll besetzten Bürgerhaus die Gelegenheit wahr, Berndt Maurer als Dirigent noch einmal zu erleben.

Mit etwas Glück kehrt der Mann ja vielleicht noch einmal auf die Bühne in Moos zurück. Für die Zukunft hat sich der 58-Jährige vorgenommen, wieder selbst als Musiker tätig zu sein. Auch dort kann er in vielen Stilrichtungen sein Können beweisen. Maurer beherrscht sechs Instrumente und hat sich gerade ein siebtes schenken lassen. Allerdings verfolgt er mit dem Abschied vom Dirigentenpult auch noch einen anderen Zweck. „Ich möchte gerne wieder neue Menschen kennenlernen“, erklärte er den Konzertbesuchern in Moos.

Wenn Bernd Maurer bei diesem Vorhaben auch nur halb so aktiv ist, wie in seiner Dirigententätigkeit, sollte das eine stattliche Zahl von Personen sein. Allein die Anzahl der Musikproben, die Berndt Maurer in Bankholzen mit seinen Musiker absolvierte, vermittelt seine Zielstrebigkeit. In den zehn Jahren als Leiter der Jugendmusik und als Dirigent des Gesamtorchesters in Bankholzen absolvierte er rund 530 Musikproben.

Südkurier, 30.06.2009
Zugfahrt mit Zugaben
Moos (pes) Schöneres Wetter hatte sich der Musikverein Bankholzen für das große Sommernachtskonzert vergangenen Samstag gewünscht. Als Freiluftkonzert auf dem Dorfplatz in Bankholzen war der Abend geplant, aber angesichts des morgendlichen Regens wurde das Konzert flugs in den Bürgersaal nach Moos verlegt.
Dennoch hatten sich viele Gäste eingefunden, um an der musikalischen Weltreise des Orchesters teilzunehmen. Eine Reise mit dem Zug hatten sich die Musiker unter der Leitung von Berndt Maurer ausgedacht, eine Reise zu berühmten Komponisten der Gegenwart und Vergangenheit, eine Reise durch ferne Länder wie Südamerika und Afrika. Mit Werken unter anderem von Johann Strauss oder James Last, von Johannes Brahms, Antonin Dvorak und Elton John stand ein abwechslungsreiches Programm auf dem Reiseplan.

Das Orchester hatte im Vorfeld Reiseführer gesucht, die etwas zum Orchester oder zum folgenden Stück zu sagen hatten, die einfach nur eine kleine Anekdote erzählten oder gar den Dirigenten zum Jonglieren aufforderten. Mit Bravour meisterte Maurer die ihm gestellte Zirkusaufgabe und führte damit die Gäste mit dem Xylophon-Solowerk "Erinnerungen an Zirkus Renz" von Gustav Peter in die Manege. Eine Melodie, die wegen des hohen Tempos zum Repertoire vieler Xylophonisten gehört. Mit einem perfekten Solo begeisterten die beiden jungen Musiker Patrick Graf und Michael Klene das Publikum und wurden dafür auch mit tosendem Applaus bedacht.

Als dritter Reiseleiter nach Ulrike Merkel und Luzia Malicet berichtete Roland Graf ausführlich von seinem Erlebnis, einmal mit dem Orchester zusammen zu spielen. Seine lustige Geschichte über seinen Auftritt bei einem der vergangenen Strandkonzerte in Iznang endete mit den Worten "ich hab länger gebraucht als die Musik".

Nach der Pause erhielt das Orchester musikalische Unterstützung durch die Akkordeonspieler Karin Berger, Anita Maier, Marita Mayer, Werner Metzger und der beinahe vergessenen Gabi Torzi. Den Libertango von Astor Piazolla mussten die Solisten sogar noch ein zweites Mal spielen, so gut kam er an. Die musikalische Zugfahrt ging danach weiter durch Böhmen mit Antonin Dvoraks neunter Symphonie und Ungarn mit Brahms ungarischem Tanz Nr. 5 bis nach Afrika zum König der Löwen. Drei Zugaben spielten die Musiker zum Abschluss.

Berndt Maurer gibt die Leitung des Orchesters zum Jahresende auf eigenen Wunsch ab. Der Musikverein Bankholzen ist daher auf der Suche nach einem Nachfolger.

Das nächste Konzert des Musikvereins findet am Freitag, 3. Juli, um 19 Uhr am Hafen in Moos statt.

Südkurier, 10.03.2009
Dirigent kündigt Rückzug an
Bankholzen (ja) Der Dirigent des Musikverein Bankholzen, Berndt Maurer, wird zum Ende des Jahres 2009 den Verein verlassen. Die Ankündigung zu seinem Rücktritt gab Maurer ab Freitagabend auf der Hauptversammlung im Gasthaus „Zum Sternen“ an. Der Dirigent hat dann rund zehn Jahre in Bankholzen gewirkt und hinterlässt ein sehr gut aufgestelltes Orchester. „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist“, erklärte er den versammelten Mitgliedern. Außerdem möchte sich der Dirigent in Zukunft wieder mehr dem aktiven Musikmachen widmen. Auf Nachfrage des SÜDKURIER sagte Berndt Maurer, dass er gerne wieder als Tanzmusiker tätig sein würde. Als solches betätigte er sich vor seiner Zeit als Dirigent in den Orten Allensbach und Bankholzen. „Ich würde gerne mal wieder selbst etwas Musik machen“, so Maurer weiter.
Wenn Dirigent Berndt Maurer dem MV Bankholzen zum Jahresende den Rücken kehrt, wird vielleicht so mancher im Verein zum Taschentuch greifen (wie hier beim jüngsten Winterkonzert im Bürgerhaus Moos). Foto: Jarausch
Die Suche nach einem Nachfolger soll bereits im Frühjahr beginnen. Der Vereinsvorsitzende Christoph Bölli äußerte am Rande der Hauptversammlung die Hoffnung, dass mögliche Nachfolger bereits das Frühjahrskonzert nutzen, um sich ein Bild von den Fähigkeiten des Musikvereins zu machen. Doch selbst wenn auf musikalischer Ebene eine Person geeignet erscheint, muss sie nicht zwangsläufig die richtige sein, erläuterte der Vereinsvorsitzende im Gespräch mit dem SÜDKURIER: „Es wird nicht ganz leicht sein, jemanden zu finden, der musikalisch und menschlich zu uns passt. Doch ich bin ganz zuversichtlich“, sagte Christoph Bölli.

Das Erbe von Berndt Maurer ist auch aus anderer Sicht nicht ganz leicht anzutreten. In den zehn Jahren seines Wirkens hat der Dirigent sichtbare Spuren im Musikverein hinterlassen. Die Qualität der Darbietungen konnte noch einmal gesteigert werden und die gute Arbeit im Nachwuchsbereich schlägt sich längst nieder. Rund 60 neue aktive Mitglieder sind in der Dekade hinzugekommen. Insgesamt zählt der Verein 237 Mitglieder, wovon 101 Aktive sind. Das Gesamtdurchschnittsalter liegt gerade einmal bei 24 Jahren, was die Popularität beim Nachwuchs dokumentiert. Daran ist der am Jahresende scheidende Dirigent maßgeblich mitbeteiligt. Außerdem ist man im Verein äußerst umtriebig. Im Jahr 2008 standen über 100 Termine an, allein 29 Auftritte wurden absolviert. Das muss aller Voraussicht nach auch so bleiben. Denn anders als Berndt Maurer wird sich der oder die Nachfolgerin wohl nicht mit einer derart geringen Aufwandsentschädigung abfinden, wie sie bisher gezahlt wurde. Nicht zuletzt deswegen rief Christoph Bölli seine Vereinskollegen dazu auf, in Zukunft noch weitere Einnahmequellen zu generieren.

Südkurier, 15.12.2008
Ein Verein, der neidisch machen kann
Der Musikverein Bankholzen beschloss das Jahr 2008 am Samstagabend musikalisch mit seinem Winterkonzert. Jugendkapelle und Orchester wussten dabei erneut zu überzeugen.
Moos – Vor ausverkauftem Haus trat am Samstagabend der Musikverein Bankholzen im Bürgerhaus von Moos auf. Dabei machte das so genannte Winterkonzert angesichts der derzeitigen Wetterlage seinem Namen alle Ehre. Während vor den Toren des Hauses eine malerische Winterkulisse bei Minusgraden herrschte, spielten die Jugendkapelle und das Orchester derartig auf, dass es in der Halle richtig warm wurde.
Dirigent Berndt Maurer motiviert seine Musiker immer wieder zu neuen Höhenflügen. Foto: Gerald Jarausch
Der Musikverein Bankholzen versteht es seit Jahren, das musikalische Niveau immer weiter zu steigern, was nicht zuletzt am Dirigenten Berndt Maurer liegt. Der schwingt seit rund neuneinhalb Jahren den Taktstock im Verein und vermag es, seine Musiker immer wieder zu neuen Höchstleistungen zu motivieren. Dabei gelingt es dem im Jahr 1965 gegründeten Verein sich permanent zu verjüngen. Während es vielerorts zunehmend schwieriger ist, junge Menschen dauerhaft für ein Hobby im Verein zu erwärmen, scheint dies für Bankholzen, respektive die Gemeinde Moos, kein Problem zu sein. Der Musikverein erfreut sich nicht nur einer großen Nachfrage beim Nachwuchs, sondern schafft es dabei, die jungen Menschen über etliche Jahre für sich zu gewinnen. „Die Zahlen sprechen für sich. Da könnte man schon neidisch werden“, erklärte der stellvertretende Präsident des Blasmusikverbandes Hegau-Bodensee, Hermann Leiz, angesichts dieser Tatsache. Entsprechend gemischt stellt sich das Orchester dar. Von Mitgliedern, die gleichzeitig in der Jugendkapelle engagiert sind durchzogen, präsentiert sich hier eine äußerst homogene Truppe. Da verwundert es auch nicht, dass sich das gelungene Gefüge musikalisch niederschlägt. Insgesamt neun Stücke plus zwei Zugaben spielte das Orchester und zeigte auch hier seine Vielfältigkeit. Von den feierlichen Tönen eines Marsches über getragene Passagen bis hin zu äußerst lebhaften Sequenzen reichte das Repertoire des Orchesters. Entsprechend vielseitig war die Auswahl der Stücke, die neben klassischen Komponisten wie Tschaikowsky und Johann Strauss auch Stevie Wonder oder Andrew Lloyd Webber führte.

Eröffnet wurde der musikalische Abend jedoch vom Nachwuchs des Musikvereins. Die „Jungen Hüpfer“, wie sie sich selbst schelmisch nennen, konnten bereits ebenfalls überzeugen. Drei reguläre Stücke und eine Zugabe lang bewiesen sie, dass sie sich bereits heute anschicken, würdige Nachfolger ihrer älteren Vereinskollegen zu werden. Entsprechend hoch fiel das Lob des ehemaligen Leiters und Dirigenten Berndt Maurer aus. „Dass die jetzt schon so gut sind, hätte ich wirklich nicht erwartet“, sagte er zu seiner Nachfolgerin Kathrin Honz. Die hatte vor rund eineinhalb Jahren die Leitung der „Jungen Hüpfer“ übernommen. Auch der ehemalige Vereinsvorsitzende Heinz Bölli zeigte sich hochzufrieden über die musikalische Qualität und den allgemeinen Vereinszustand. Bölli, der zu den Gründungsmitgliedern des Musikvereins Bankholzen gehört und 18 Jahre den Vorsitz inne hatte, wurde angesichts seines außergewöhnlichen ehrenamtliches Engagements im Namen des Ministerpräsidenten die Landesehrennadel verliehen. Dadurch wurden nicht nur seine Leistungen innerhalb des Vereines gewürdigt, sondern auch sein Engagement, das sich in der gesamten Gemeinde Moos niederschlägt.

Südkurier, 22.04.2008
Eins und Eins macht fast Hundert
Südkurier, 07.05.2007
Doppelkonzert der Musikvereine Allensbach und Bankholzen

Rund 400 Gäste hatten ihren Weg in die Allensbacher Bodanrückhalle gefunden, um Zeugen einer außergewöhnlichen Musikvorstellung zu werden. Rund 60 Instrumentalisten aus Bankholzen und etwa 40 aus Allensbach stellten die Algebra mit ihrem Konzertmotto eins und eins gleich eins auf den Kopf. Die Idee, beide Orchester zu einem großen zu vereinen, stammt vom Leiter und Dirigenten des Musikvereins Bankholzen (MVB), Berndt Maurer. Dieser lebt nicht nur in Allensbach, sondern war auch Vorgänger seines Kollegen, Jann Wegner, vom Musikverein Allensbach (MVA). Dieser wiederum fand das "Projekt" überzeugend, also suchten sie gemeinsam Stücke aus und erstellten einen Probenplan. Außer bei der Hauptprobe haben alle Musiker gemeinsam nur dreimal geübt. Bei der allerersten Probe gab es dann Probleme, die man so bislang nicht kannte. Denn bei rund 100 Musikern sei das Klangvolumen so stark, dass sich die einzelnen gegenseitig nur noch sehr schwer hören könnten, erklärte Maurer. Die Schwierigkeiten haben die Dirigenten, die beim Konzert abwechselnd den Takt angaben, offenbar erfolgreich aus dem Weg geräumt, denn wirklich schräge Töne waren nicht zu hören. Und das, obwohl die Musikauswahl sehr anspruchsvoll war. So wagten sich die Musiker zum Beispiel genauso an das Stück
Music von John Miles wie auch an Werke aus der symphonischen Blasmusik. Besonders gut gelang der "Slavonic Dance" von Antonin Dvorak. Aber auch Leroy Andersons "The Typewriter" war durchaus reizvoll inszeniert, wobei Barbara Weltin aus Allensbach und Matthias Bölli aus Bankholzen die "Beamten" an den Schreibmaschinen gaben. Ein kleines Überraschungsmoment hatte das Orchester auch eingebaut. Ganz ohne Anmoderation und Dirigenten intonierte es plötzlich den Böhmischen Traum, was vom Publikum mit einem kurzen erstaunten Raunen quittiert wurde. "Wir haben alleine angefangen und auch alleine wieder aufgehört zu spielen, wir brauchen eigentlich keine Dirigenten", so kommentierte hinterher Moderator Alfred Auer diesen Teil des Abends. Auer führte souverän durch das Konzert, mit treuherzigem Blick, lieblicher Stimme und einem absolut trockenem Humor kündigte er Stücke an, wusste immer interessante Details zu Komponisten oder Werken zu erzählen. Dabei hatte er mit seiner Art immer die Lacher auf seiner Seite, wenn er zum Beispiel kühn behauptete, Dvorak sei der Erfinder des "Komasaufens" gewesen. Einen offiziellen Teil gab es nach der Pause. Zwar hätten "Ehrungen bei Hauptversammlungen auch ihren Charme", so Thomas Kinder vom Blasmusikverband Hegau-Bodensee, aber es sei schöner, wenn die breite Öffentlichkeit ebenfalls von den Leistungen der Geehrten erfahre. Für 20-jährige aktive Mitgliedschaft beim MVA erhielten Jürgen Straub und Christian Waidele die silberne Ehrennadel, Gerhard Bautze wurde für 25-jährige Aktivität geehrt und Eckhard Gabele bekam die goldene Ehrennadel, denn er ist schon seit 30 Jahren aktives Mitglied beim MVA.

Höri-Woche, 27.04.2007
Jugendmusikleistungsabzeichen (JMLA) in Gold bestanden!

Der Musikverein Bankholzen ist stolz und gratuliert:

Kathrin Honz, Moos (Sopransaxophon) und Sebastian Rieger, Iznang, (Flügelhorn)

zum Erwerb des JMLA in Gold.

Mehrere Monate intensiver Vorbereitung (Gehörbildung und praktischer Unterricht) durch die Instrumentallehrer Herrn Stefan Zenth und Herrn Albert Siegwarth gingen voraus.

In den Osterferien fand dann ein 6-tägiger Kurs für 42 Teilnehmer an der Musikakademie in Staufen statt, der die intensive theoretische und praktische Vorbereitung am Instrument sowie die Prüfungen beinhaltete.

Am Samstagabend, nach kurzer Bekanntgabe der Ergebnisse, wurde ausgiebig gefeiert, bevor am Sonntag unter Teilnahme der Familien und Freunde die Urkunden verteilt wurden und ein kleines Abschlusskonzert statt fand.

Fazit der Teilnehmer: „Die Woche war ein voller Erfolg, nicht nur aus Sicht des bestandenen Abzeichens – die ganze Woche hat „tierisch“ viel Spaß gemacht, wir haben viel neues erfahren und super nette Leute kennen gelernt.“

Südkurier, 12.04.2006:



Für Nachwuchs ist gesorgt

MV Bankholzen zieht Bilanz
01.03.2005

Bankholzen (ja) Das zurückliegende Jahr war für den Musikverein Bankholzen "anstrengendes und erfolgreiches". So lautete das Urteil des Vorsitzenden Heinz Bölli auf der Jahreshauptversammlung, die der Musikverein im Gasthaus "Zum Sternen" abhielt. Insbesondere das Wetterglück bescherte den Musikern ein wirtschaftlich erfreuliches Ergebnis. Sämtliche Open-Air-Veransaltungen verliefen unter guten Rahmenbedingungen, so dass die Konzerte gut besucht wurden. Allein auf dem Büllefest im heimischen Bankholzen konnte der Verein 2004 etwa 20 Prozent mehr von der begehrten Schlachtplatte umsetzen. "Damit sind wir allerdings auch schon an unsere Grenzen gestoßen", räumte Bölli in der Sitzung ein. Ohnehin sei man trotz des guten Vorjahres nicht gerade "wohlhabend", führte der Vorsitzende weiter aus. Andererseits wird der Musikverein zusammen mit dem Arbeitskreis Bühnenelemente für das Bürgerhaus in Moos beschaffen, die die Gemeinde ursprünglich schon im Haushalt vorgesehen und später wieder gestrichen hatte.

Musikalisch können die Bankholzer als äußerst umtriebig bezeichnet werden. Die 60 aktiven Musiker des Vereins haben insgesamt 41 Konzerte absolviert. Dass der Verein so viele aktive Musiker hat, ist laut Dirigent Berndt Maurer auf die Tatsache zurückzuführen, dass "wir eine musikalische Ebene gefunden haben, in der sich jeder wohl fühlen kann". Um Nachwuchs muß sich der Verein ebenfalls keine Sorgen machen. An der Jugendmusikschule Höri sind allein 55 Jugendliche des Musikvereins aus Bankholzen eingeschrieben. Fürs neue Jahr hat man sich erneut viel vorgenommen. Das 40-jährige Vereinsbestehen, dass es2005 zu feiern gibt, soll Anlaß zu zahlreichen Aktivitäten sein. Neben traditionellen Veranstaltungen wie dem Mai-Fest an der Webnesthütte stehen

zum Beispiel ein Besuch in der französischen Partnergemeinde Le Bourget du Lac auf dem Programm der Bankholzer. Am 25. Mai ist ein Open-Air-Konzert im Dorfzentrum von Bankholzen vorgesehen. Vier Strandkonzerte, ein Konzert im Bürgerhaus runden den Veranstaltungsplan des Musikvereins im laufenden Jahr ab.

Bei den Neuwahlen des gesamten Vorstandes ergaben sich keine gravierenden Veränderungen. Nachdem sich Heinz Bölli entgegen der schon einmal geäußerten Abschiedspläne noch einmal zur Wiederwahl gestellt hatte, wurde der engere Vorstand mit lediglich einer Ausnahme wiedergewählt. Schriftführerin Carina Prutscher wird ihren Wohnsitz verlegen und deshalb durch Gerhard Bodenmüler ersetzt.

Im Amt bestätigt wurden Heinz Bölli (Vorsitzender), Wilfried Merz (stelvertretender Vorsitzender) und Horst Ehrat als Kassierer.


Wenn der Musikverein Bankholzen zum Tanz bittet, dann herrscht Gedränge auf der Tanzfläche. Die Konzerte des MV waren im vergangenen Jahr gut besucht.
























Tanz in den Frühling

Konzertabend des MV Bankholzen
11.05.2004 06:08

Voll besetzt war das Bürgerhaus in Moos, als dort das Frühlingskonzert des Musikvereins Bankholzen begann. Mit Vorführungen des Profi-Tanzpaares Monika und Wolfgang Lellmann wurde bei diesem "Tanz in den Frühling" ein besonderer Akzent gegeben.

Bankholzen

Von Gerald Jarausch

Bankholzen - Der Musikverein Bankholzen ist ständig bemüht, seine musikalischen Darbietungen zu variieren. Mit dem Frühlingkonzert am Samstagabend im Mooser Bürgerhaus ist dies ein weiteres Mal glänzend gelungen. Unter dem Motto "Tanz in den Frühling" bot das Ensemble unter der Leitung von Dirigent Berndt Maurer eine musikalische Reise quer durch das tanzbare Spektrum. Vom Walzer über den Tango und den Disco-Fox bis hin zum Jive waren zahlreiche Rhythmen vertreten, die im Laufe des Abends so manchen Besucher unverhofft auf die Tanzfläche lockte.

Jürgen Waidele als Gast

Unterstützt wurden die Musiker des Musikvereins von Jürgen Waidele aus Konstanz. Der vor allem im süddeutschen Raum bekannte Profimusiker hat bereits zahlreiche Tonträger veröffentlicht und sorgte am Samstagabend mit seinem Können für eine akustische Bereichung. Schon nach den ersten Liedern nutzten die ersten Tanzpaare die bereitgestellte Fläche vor der Bühne, die ursprünglich eher den Darbietungen vorbehalten war.

Die gelungene Musikauswahl sprach über den Abend so viele Paare an, dass sie sich es sich nicht nehmen ließen, das Tanzbein zu schwingen. Zwangspausen mussten die tanzwilligen Besucher für die Vorführungen machen. Acht weibliche Tanzschüler der Musikschule Vögtler zeigten unter dem Namen "Hip-Hop Kids" wie sich gut einstudierte Choreographie zu aktuellen MTV-Hits macht.

Paar schwebte über Parkett

Noch professioneller ging es bei den Tanzvorführungen des Turniersport-Tanzpaares Monika und Wolfgang Lellmann zu. Das Profi-Tanzpaar, das in der höchsten Leistungsklasse antritt und bereits zahlreiche Preise und Podestplätze vorweisen kann, zeigte eindrucksvoll, wie perfekte Schrittfolge und Ausdruckskraft aussehen können. Zu "The second waltz" und "Blue Tango" schwebte das Paar förmlich über den Parkettboden des Mooser Bürgerhauses.

Während das Ensemble des Musikvereins über den gesamten Abend eine solide musikalische Leistung bot, glänzte Jürgen Waidele besonders bei Stücken wie "Kriminal Tango" und "Leise gehen die Lichter aus". Immer dann, wenn der Profimusiker das Mikrophon ergriff, um bekannte Lieder zu singen, blitzte sein unbestrittenes Können auf. Doch auch aus den Reihen des Musikvereins hoben sich einzelne Akteure heraus.

Soloeinlagen von Oliver Klink (Gitarre), Carina Prutscher und Barbara Bölli (Klarinette) und Stephan Malicet (Gesang) bekamen ihren wohlverdienten Applaus vom Publikum.


Bild:

Klassische Eleganz präsentierte das Profitanzpaar Monika und Wolfgang Lellmann (großes Bild) beim Frühjahrskonzert in Moos. - Die "Hip Hop Kids" der Tanzschule Vögtler (kleinere Aufnahme) zeigten, was der Nachwuchs unter Tanzen versteht. Fotos: Jarausch























Bild: Jarausch

 



Bestandsgarantie für Jugendmusikschule

03.02.2004 05:58

Bürgermeister beim MV Bankholzen: "Niemand im Gemeinderat denkt daran, mit der Jugendmusikschule aufzuhören"

Moos/Bankholzen (ja) Für ein Plädoyer zugunsten der Jugendmusikschule Höri nutzte Vorsitzender Heinz Bölli die Jahreshauptversammlung des Musikvereins Bankholzen. Die Institution habe sich in der Vergangenheit bewährt, so der Vereinsvorsitzende mit Blick auf den vor ihm sitzenden Bürgermeister von Moos, Peter Kessler. Dies sei allein daran zu erkennen, dass die meisten Mitglieder ihren musikalischen Ursprung in der Jugendmusikschule genommen hätten. Auch habe der Musikverein Bankholzen bei Leistungsvergleichen immer wieder gut abgeschnitten. "Das ist ein Verdienst der Jugendmusikschule", lobte Heinz Bölli die Einrichtung auf der Höri.Der Befürchtung, aufgrund der angespannten Finanzlage wolle der Mooser Gemeinderat an dieser Stelle sparen, widersprach der Bürgermeister. "Es geht überall eng zu, aber niemand im Gemeinderat denkt daran, mit der Jugendmusikschule aufzuhören", versicherte er. Allerdings solle die Vielzahl der Einzelunterrichte zukünftig zugunsten von Gruppenunterricht aufgelöst werden.Im übrigen blickte der Musikverein Bankholzen auf ein erfolgreiches Jahr 2003 zurück. Die 56 aktiven Musiker absolvierten 40 öffentliche Auftritte. Dabei waren die großen Konzerte im Mooser Bürgerhaus die "Highlights".Spätestens beim Winterkonzert, dass das "Phantom der Oper" zum Thema hatte, platzte das Bürgerhaus förmlich aus allen Nähten. Dies betraf sowohl die Bühne, auf der kaum noch ausreichend Platz für das Musikerensemble war, als auch den Zuschaueraum, in dem drangvolle Enge herrschte. Im laufenden Jahr soll deshalb ein neues Platzreservierungssystem für bessere räumlicheVerhältnisse sorgen, kündigte der Vereinsvorsitzende Heinz Bölli in der Hauptversammlung an.

Für den musikalischen Teil beim Musikverein Bankholzen ist weiterhin Dirigent Berndt Maurer verantwortlich. Der hat eine klare Vorstellung, wie es weitergehen soll: "Musikalisch soll es nach vorn gehen", sagte er und kündigte das Frühjahrskonzert am 8. Mai im Bürgerhaus Moos an. Unter dem Motto "Tanz" soll dort der Auftakt der musikalischen Konzertsaison begangen werden. Für die aktiven Musiker werden vier Strandkonzerte, das Büllefest und das traditionelle Winterkonzert folgen.In der Jahreshauptversammlung wurden auch verdiente Mitglieder geehrt. So erhielt Steffen Zeiser eine Auszeichnung dafür, dass er den meisten Proben beigewohnt hatte.Finanziell steht man ebenfalls auf festen Beinen. Kassierer Horst Ehrat konnte von einem Guthaben von rund 14000 Euro berichten. Im vergangenen Jahr wurden allein für 6000 Euro Instrumente angeschafft. Das solide Fundament ist nicht zuletzt auf den Förderverein zurückzuführen, der kurz zuvor seine Jahreshauptversamlung abgehalten hatte.In den letzten drei Jahren unterstützte der Förderverein den Musikverein Bankholzen mit rund 10000 Euro. Im laufenden Jahr strebt man eine Mitgliederzahl von 100 Personen an. Patricia Heller-Tassoni hat im Förderverein das Amt der Kassierierin von Ida Ruf übernommen.



MVB im Internet

03.02.2004 05:59

Selbstverständlich ist der Musikverein Bankholzen auch im Internet vertreten. Dort präsentieren sich die Bankholzer standesgemäß in multimedialer Aufmachung. Der Jungmusiker Steffen Zeiser ist, wie in der Jahreshauptversammlung lobend erwähnt wurde, für den Internetauftritt des MVB verantwortlich. Wer Kontakt aufnehmen möchte oder einfach etwas über den Verein erfahren möchte, wird unter www.musikverein-bankholzen.de fündig.(ja)

 



Winterkonzert des Musikverein Bankholzen

Müller macht Millers Sache gut

Wenn der Musikverein Bankholzen zu seinen saisonalen Konzerten einlädt, lassen sich die Bürger aus der Umgebung nicht zwei Mal bit­ten. Die Veranstaltungen im Mooser Bürgerhaus entwickeln sich mehr und mehr zu Selbstläufern. Diesen Eindruck konnte man am Samstagabend erneut gewinnen. Das Winterkonzert der Musiker war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

VON

GERALD JARAUSCH 

Moos-Bankholzen - Doch auch scheinbar von selbst funktionierende Veranstaltungen wollen gut gepflegt sein. In dieser Hinsicht sind die Musiker und deren Helfer ein eingespieltes Team und lassen, salopp formuliert, nichts anbrennen.

Mit einem Querschnitt seines Re­pertoires begeisterte das Ensemble unter der Leitung von Dirigent Bernd Maurer ein weiteres Mal sein Auditori­um. Den Auftakt machte dabei die ,,U22" des Orchesters. Die Jugend in­tonierte zwei Stücke, die das Können der Jungmusiker veranschaulichte. Gekrönt wurde der Auftritt durch ein Schlagzeugsolo von Pascal Schuma­cher, der in ,,These boots are making..." seine Qualitäten in dem voll besetzten Bürgersaal unter Beweis stellte. Ohne Zugabe kam der Nachwuchs nicht von der Bühne.

Anschließend wurde es eng auf dem Podium. Die 51 Musiker des Gesamtorchesters müssen mittlerweile eng aneinannder rücken, um noch in voller Anzahl auf der Bühne Platz zu finden. Dem Dirigenten Bernd Maurer er ist eigens zu diesem Zweck ein Podium gebaut worden, um weiteren Platz in den vorderen Reihen zu schaffen. Acht Stücke standen auf dem Programm.

Nach dem Auftakt eines belgischen Fliegerliedes wurde es bereits anspruchsvoll für die Musiker der ,,Metro


EhrungenGeehrt wurden im Rahmen des Konzerts folgende Jungmusiker: Das Leistungsabzeichen in Bronze erhielten Pascal Schumacher, Kathrin Honz, Sebastian Rieger und Elisa Auer. Das Leistungsabzeichen in Silber erhielt Adrian Amann. Für zehnjährige Tätigkeit im Verein wurden Manuela Bölli und Stefan Merz ausgezeichnet.

 

Gnome“ ein taktwiderspenstiges Stück von Derek Bourgeois verlangte dem Gesamtorchester einiges ab; was jedoch bravourös gelöst wurde.

Ein Jubiläum ganz besonderer Art durfte Flügelhörnbläser Horst Ehrat in ,,Come back to sorrento" feiern. Das Gründungsmitglied des Vereins aus dem Jahr 1965 spielte laut Ansage sein erstes Solo in seiner langjährigen Vereinszugehörigkeit. Ob wirklich was dran ist an dieser Aussage, vermag nicht einmal der Musiker selbst zu sagen. Gleichwohl war ihm der Applaus des Publikums gewiss.

Einen Unterhaltungsleckerbissen servierte der Musikverein zum Ende des ersten Konzertteiles in der „Glenn-Miller-Story“. Auch wenn ein Markus Müller statt eines Millers dem Orchester vorstand, hatte die Darbietung echte Klasse. Das Medley durch die bekanntesten Stücke des ehemaligen Soldaten Millers fand großen Anklang in den Besucherreihen. Im zweiten Konzertteil kam besonders das Stück „Rudolph, das Rentier mit der roten Nase“ an.

Das absolute Highlight hatte sich das Ensemble aber zum Schluss des Gesamtkonzertes aufgehoben. Durch einen gemeinsamen Besuch beim Musical „Phantom der Oper“ in Stuttgart inspiriert, bot der Musikverein das Thema im Arrangement von Johan de Meij dar. Mit dem Stück erfüllten sich die Musiker einen eigenen Herzenswunsch. „Durch solche Stücke werden unsere Konzerte immer zu den Highlights in der Saison“, verriet Dirigent Berndt Maurer am Rande der Veranstaltung. Die Spielfreude war den Musikern anzumerken und beglückte so auf seine Weise das voll besetzte Haus.

Danach gab es, wie nicht anders zu erwarten, Zugaben – und erst spät leerte sich das Bürgerhaus.






Musik und Artistik – ein außergewöhnlicher Abend

Schon beim Einmarschieren der Zirkustruppe mit dem Marsch „Einzug der Gladiatoren“ war Stimmung im Bürgerhaus. Die jugendliche Gruppe der „Nellis“ vom Stockacher Gymnasium zeigte ein breites Spektrum an Jongelage und Akrobatik. Auch Günter Merkel, Leiter der Gruppe – im richtigen Leben Direktor des Stockacher Gymnasiums – brachte sein Können mit ein.
So wirbelten Keulen, Bälle und Diaboli durch die Luft, es wurde auf Kugeln und Fässern balanciert. Frenetisch beklatscht wurde auch der Schlangenmensch , der sich im Handstand seine Beine um den Körper schlang.
Die passenden Töne zu den Auftritten der „Nellis“ fand das Zirkusorchester, der Musikverein Bankholzen unter der Leitung von Zirkuskapellmeister Berndt Maurer.
Mit dem Stück „Salome“ zauberte das Orchester eine Stimmung aus Tausendundeiner Nacht und brachte den Schlangenmenschen in Hochform. Er wurde frenetisch beklatscht, als er sich im Handstand die Beine um den Körper schlang. „New York, New York“ begleitete die Bodenakrobaten bei ihrer Kunst, die natürlich in einer Pyramide gipfelte.
Zirkusmusik – da darf „Zirkus Renz“ nicht fehlen. Das war eine Herausforderung für den Nachwuchsmusiker am Schlagzeug, Pascal Schumacher, der das Xylophon-Stück mit Bravour meisterte und tosenden Applaus erntete.
Ein abwechslungsreicher, unterhaltsamer Abend, der allen gefiel: den Akrobaten, den Musikern und vor allem dem gutgelaunten Publikum!
Zirkusdirektor Heinz Bölli – in Frack und Zylinder - bedankte sich beim Publikum und allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten, wobei er betonte, dass keine Mühe, jedoch Kosten gescheut wurden. Das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen.



Teilnahme beim Wertungsspiel in Eigeltingen

Im Rahmen des Verbandsmusikfestes, das der Musikverein Eigeltingen zum 175-jährigen Jubiläum veranstaltete, nahm der Musikverein Bankholzen an den Wertungsspielen teil.

Dabei hat er „mit gutem Erfolg teilgenommen“ in der „Oberstufe – Kategorie Unterhaltungsmusik“ . Ein Ergebnis mit dem sowohl Dirigent Berndt Maurer als auch die MusikerInnen zufrieden sind, zumal dies die erste Teilnahme als Oberstufenkapelle war.

„Höriwoche“ vom 23. Mai 2003



Heinz Bölli – Ehrung am Konzert für 15 Jahre Vorstandschaft

Für 15-jährige aktive Tätigkeit in der Vorstandschaft wurde
Heinz Bölli vom Musikverein Bankholzen geehrt. Er trat 1987 das Amt
des 2. Vorstandes an und führt seit 1990 als 1. Vorstand den Verein.

Wilfried Merz, 2. Vorstand des Vereins, dankte ihm und überreichte ein Präsent.
Er hob seinen unermüdlichen Einsatz und sein stetes Engagement zum Wohle des Vereins hervor, sei es bei der Jugend- und Nachwuchsarbeit oder bei der Organisation und Durchführung von Festen.
Langanhaltender Applaus der MusikerInnen bekräftigte seine Worte.

Ein Dankeschön in Form eines Blumenstraußes erhielt Gertrud Bölli, die ihren Mann und den Verein immer tatkräftig unterstützt.

„Höriwoche „ vom 23. Mai 2003



Konzertreise nach Borg im Saarland

Am 19./20. Juli 2002 war der Musikverein ins Saarland eingeladen zum 150-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Borg.

Früh um 6 Uhr war Abreise und Punkt zwölf Uhr fuhr der Bus in der 400 Einwohner zählenden Gemeinde ein. Borg, und der Nachbarort Perl befinden sich im Dreiländereck Deutschland, Frankreich, Luxemburg, dem „Schengener Eck“.
In Borg konnten wir in einer netten Gastwirtschaft im Wintergarten zu Mittag essen.

Versicherungspaläste und die Prachtbauten der Banken beeindruckten uns in Luxemburg während der Stadtrundfahrt, die von einer sachkundigen Führerin begleitet wurde. Interessant war auch der Rundgang durch die schöne Altstadt, wo anschließend noch Zeit zum Schaufensterbummel oder Eis essen blieb.

Kaum eingetroffen in Perl um die Zimmer zu beziehen, machten wir uns schon wieder auf den Weg ins Borger Festzelt, wo der Festakt mit Konzert des Musikvereins Bankholzen statt fand.

Danach wurde es gemütlich für uns MusikerInnen und Begleitung. Es wurde ein unterhaltsamer, lustiger Abend mit Musik und Tanz bei großzügiger Bewirtung.

Am Sonntagmorgen waren wir wieder rechtzeitig spielbereit für das Frühschoppenkonzert nach dem Festgottesdienst. Mit Unterstützung unseres Fanclubs (Musikerfrauen) brachten wir gute Stimmung ins Zelt und erhielten viel Lob von unseren Gastgebern.

Nach dem Mittagessen konnten sich die Formel-1-Freunde noch von einem guten Start Michael Schuhmachers überzeugen, so dass sie beruhigt in den Bus steigen konnten. Die Zeit und unser Busfahrer genehmigten uns noch einen kurzen Spaziergang zur Besichtigung der Saarschleife, bevor wir heimwärts fuhren.

„Höriwoche“ vom 26. Juli 2002